TV-Tipp

TV TIPPs für Bergfreunde - von bergfotos.com ... für BergFreunde - vom 16.06. bis 06.07.2018


Sa., 16.6.2018 um 19:10 Uhr
Terra Mater
- Wilder Kaukasus
Majestätische Gipfel und Gletscher, subtropische Vegetation, tiefe Schluchten und flechtenbehangene Bergurwälder prägen Europas höchstes Gebirge ebenso wie baumlose Bergsteppen oder wüstenhafte Täler. Der Große Kaukasus ist die Heimat von seltenen Kaukasus Steinböcken, Königshühnern und Bergwisenten. Die zweite Folge porträtiert im Lauf der Jahreszeiten die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer.



Mo., 18.6.2018 um 13:25 Uhr
Zurück zum Everest - Die Expedition 1978

Im Mai 1978 hat eine österreichische Expedition mit der Premiere Everest ohne Sauerstoffmaske Alpingeschichte geschrieben. Der Film erzählt nach 40 Jahren die Geschichte dieser Sensation. Unter der Leitung des Tirolers Wolfgang Nairz haben der Südtiroler Reinhold Messner und der Tiroler Peter Habeler als erste Menschen den höchsten Berg der Erde, den 8848 Meter hohen Mount Everest, ohne Sauerstoffmaske bestiegen. Diese extreme Leistung in den Bergen Nepals machte damals Schlagzeilen in aller Welt und gilt bis heute als Meilenstein im Höhenbergsteigen. Die österreichische Expedition war aber nicht nur wegen der Premiere Everest ohne Maske ein Erfolg. Fünf Tage zuvor standen Robert Schauer, Expeditionsleiter Wolfgang Nairz und Kameramann Horst Bergmann als erste Österreicher gemeinsam mit dem nepalesischen Sirdar Sherpa Ang Phu auf dem Mount Everest. Dem Tiroler Franz Oppurg gelang wenige Tage später der erste Gipfel-Alleingang. Neben Oswald Oelz erreichte auch der erste Deutsche, Reinhard Karl aus Heidelberg, den Gipfel des Chomolungma, wie die Tibeter den Everest nennen. Im April 2018 sind die acht noch lebenden Expeditionsteilnehmer ins Khumbu-Tal und in die imposante Bergarena rund um den Everest zurückgekehrt. Messner, Habeler, Nairz und die fünf weiteren Team-Mitglieder von damals erzählen noch einmal die Geschichte über den Sensationserfolg am Dritten Pol.



Mo., 18.6.2018 um 13:55 Uhr
Kailash - Zum heiligsten Berg Tibets



Mo., 18.6.2018 um 21:15 Uhr
Bergwelten

Der Großglockner - Berg der Berge



Do., 21.6.2018 um 15:35 Uhr
Neuseeland von oben - Ein Paradies auf Erden
Die Südalpen

Hohe Berge, eine wilde Küstenlandschaft, die verlassenen Ruinen einer Goldgräberstadt, klare aus Gletscherwasser gespeiste Bergseen: Die Neuseeländischen Alpen sind spektakulär. Weite Grasebenen wechseln sich mit majestätisch aufragenden, kargen Bergketten ab. Zwischen diesen Bergen befindet sich der höchste des Landes, der Mount Cook mit mehr als 3700 Metern. Gletscher haben das Gesicht der Südalpen Neuseelands geformt. Das Wasser der Schmelzwasserflüsse hat die Berge mit tiefen Schluchten durchzogen. Im Landesinneren befinden sich funkelnde türkisfarbene Bergseen. Einige sind mit Kanälen verbunden, deren schnell fließendes Wasser für die Lachszucht genutzt wird. An anderen Seen wird das Wasser gestaut, um Energie zu erzeugen - Neuseeland deckt 75 Prozent seines Energiebedarfs aus regenerativen Quellen. 50 Prozent des Gesamtbedarfs werden allein durch Wasserkraft gewonnen. Das Land im Pazifik ist somit ein Vorreiter im Bereich der grünen Energie.
Der "Aoraki"- oder "Mount Cook"-Nationalpark beherbergt nicht nur den höchsten und längsten aller Gletscher Neuseelands, sondern auch insgesamt 19 Gipfel über 3000 Meter. Der Maori-Name des Mount Cook, „Aoraki", bedeutet so viel wie „Wolken durchstechend". Ein Meer aus Wolken wogt um die schroffen, vereisten Gipfel und bietet ein atemberaubendes Panorama. Im Gegensatz dazu ist die Region Otago, die nordöstlich der sogenannten Southern Lakes liegt, trocken, heiß und staubig. In den 1860er-Jahren lag hier das Zentrum des Goldrausches. Zu Tausenden strömten die Goldsucher aus der ganzen Welt ins Inland. Entlang des Dunstan Trail finden sich noch heute ihre Spuren. Der Weg führt durch unendlich karge Weiten bis hin zu dem ehemaligen Goldsucherstädtchen Bendigo. Die Ruinen ihrer einfachen Steinhäuser sind Zeugen einer goldenen Vergangenheit.
Das Gold der heutigen Zeit ist in Neuseeland der Wein, wie Winzer Nick Mills erzählt. Pinot Noir ist die bekannteste Rebsorte der südlichsten aller Weinberge, der international Anerkennung gefunden hat. So wie früher Schiffe voller hoffnungsvoller Goldgräber nach Neuseeland kamen, machen sie sich heute, beladen mit Wein, in die entgegengesetzte Richtung auf.



Fr., 22.6.2018 um 14:10 Uhr
Australiens Nationalparks
Die australischen Alpen

Die Nationalparks und Naturschutzgebiete Australische Alpen, die sich über drei Bundesstaaten erstrecken, schützt ein durch Erosion rundgeschliffenes Gebirge im Südosten des Kontinents. Durch dessen tiefe Täler fließt der wilde Snowy River, der den Hängen des Mount Kosciuszko entspringt. Dort schneit es im Winter regelmäßig. Dort lebt der Bergbilchbeutler, Australiens einziges Beuteltier, das Winterschlaf hält und Vorräte anlegt. Nach der Schneeschmelze benötigt das hamstergroße Tier reichhaltige Nahrung, die in erster Linie aus Bogong-Faltern besteht. Doch die Klimaveränderung gefährdet die Existenz der Bergbilchbeutler. Steht das nahrhafte Futter nicht zum rechten Zeitpunkt zur Verfügung und schmilzt der Schnee bereits vor der Ankunft der Bogong-Falter, müssen die Bergbilchbeutler verhungern. Am Snowy River leben auch viele Wildpferde, sogenannte Brumbys. Einst waren sie die Reitpferde der australischen Cowboys. Inzwischen sind sie zu einer Plage für die Nationalparks geworden, weil sie mit ihren harten Hufen den Boden zerstören. Als sie von der Parkleitung vorübergehend zum Abschuss freigegeben wurden, war die öffentliche Empörung groß. Nun werden sie mit viel Aufwand eingefangen und verkauft, doch das reduziert den Bestand kaum. Die Brumby-Freunde beharren auf der kulturellen Bedeutung der Pferde und verweisen auf das australische Nationalepos des Dichters Banjo Paterson, der Pferd und Reiter verherrlicht. Glen Symonds und seine Frau Julie nehmen eingefangene Brumbys auf und bilden sie zu Reitpferden für Kinder aus. Das erfordert viel Geduld und Mühe. Im Frühjahr dann, wenn auf den Bergkuppen noch Schnee liegt, kann man dem lautstarken Ritual des Leierschwanzvogels lauschen, der sämtliche aufgeschnappte Vogelstimmen nachzuahmen weiß, oder Graue Riesenkängurus sichten, die auf den hochalpinen Almen Gras fressen.



Sa., 23.6.2018 um 9:55 Uhr
Die Wiege des Alpinismus
Vom Ankogel auf die Berge der Welt

Die Erstbesteigung des Ankogel im Grenzgebiet zwischen Kärnten und Salzburg im Jahr 1762 stellt für viele den eigentlichen Ursprung des Alpinismus dar. Die Dokumentation zeichnet die Entwicklung des Phänomens Alpinismus nach und hinterfragt die Motive der frühen Pioniere, die sich mit ihren bergsteigerischen Leistungen selbst ein Denkmal gesetzt haben. Zum ersten Mal wurde mit dem Ankogel ein vergletscherter Alpengipfel mit über 3000 Metern Höhe bezwungen, vier Jahre vor dem Mont Blanc und anderen berühmten Bergen der Alpen. Die Pioniertat eines wagemutigen Bauern mit dem Namen Patschg hat bald zahlreiche Nachahmer gefunden, in den kommenden 100 Jahren folgten unzählige Gipfel, so zum Beispiel der Großglockner durch Franz II. Xaver von Salm-Reifferscheidt-Krautheim und das Matterhorn durch den englischen Bergsteiger Edward Whymper, dem später auch die Erstbesteigung des Chimborazo gelingen sollte. "Alpinismus" wurde bald zum Begriff für Extrembergsteigen, nicht nur in den Alpen, sondern auf der ganzen Welt.



Sa., 23.6.2018 um 10:45 Uhr
Nockberge - Land zwischen Himmel und Erde
Wilde Natur und uralte Bergbauernkultur prägen den Charakter des Nationalparks Nockberge, der mitten in Österreich eine geradezu exotische Landschaft bildet. Die Nockberge gehören zu den interessantesten Mittelgebirgsformationen Europas und stellen aufgrund ihrer sanften Formen und ihrer geologischen Vielfalt eine Seltenheit dar. Die geschwungenen grünen Nocken erinnern an Irland, die Hochplateaus an Kastilien. Durchbrochen wird diese "weiche Landschaft" von einem schroffen Felsband mit steilen Karen und scharfen Graten, eisigen Karseen, klaren Bächen und kalten Tümpeln. Bis in die Gipfelregionen weiden Rinderherden und riesige Hirschrudel miteinander, die zahlreichen verfallenen Bergwerke sind längst von alpinen Urwäldern überwuchert.



Sa., 23.6.2018 um 11:30 Uhr
Land der Berge - 9 Länder, 9 Gipfel
Dunkelgrüne Wälder, bizarre Felsen, weiße Gletscher: neun Bundesländer, neun Gipfel. Extrembergsteiger Peter Habeler hat prominente Österreicher auf die höchsten Berge des Landes geführt. Mit dabei der Bundespräsident Heinz Fischer, die Schauspielerin Elisabeth Orth, der Musiker Willi Resetarits, Boulder-Star Kilian Fischuber, die Extrembergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner und die Mezzosopranistin Angelika Kirchschlager. Außerdem sind der Wetterguru und Extrembergsteiger Charly Gabl, die Direktorin des Kunsthistorischen Museums Sabine Haag und die renommierte Archäologin Sabine Ladstätter mit von der Partie - sie alle kennen die große Sehnsucht nach rauer Gebirgsluft und nutzen jede Gelegenheit, um Höhenluft zu schnuppern. Aber sind die neun höchsten Gipfel der Bundesländer auch an neun aufeinanderfolgenden Tagen zu besteigen? Jeden Tag einer, ist das zu schaffen? Zwei Bergprofis, Bergführerin Angelika Haspl und Profibergsteiger Gerfried Göschl, haben diesen einmaligen Versuch unternommen.



Sa., 23.6.2018 um 16:15 Uhr
Berg und Bergler - Der Ortler
Fast 4.000 Meter ragt der Ortler in den Südtiroler Himmel. Der höchste Berg der Ostalpen ist ein gewaltiger Koloss aus Fels und Eis. Unter Bergsteigern genießt er höchsten Respekt, seine Gipfelbesteigung ist ein hochalpines Abenteuer. Der Film porträtiert den Ortler und die Menschen, die in seiner Nähe wohnen und deren Leben von diesem Berg geprägt ist. Mit einer Gruppe Bergsteiger geht es auf den Gipfel. Dabei wird ein ehemaliger Wilderer begleitet, der auf Jagd nach Bildern von Steinböcken im Naturpark ist.



Sa., 23.6.2018 um 16:25 Uhr
Bergwelten

Der Großglockner



So., 24.6.2018 um 18:30 Uhr
SCHWEIZWEIT: Wildes Tessin
Die grüne Oase des Onsernonetals
Das Onsernonetal ist eines der faszinierendsten und wildesten Täler der Südschweiz. Urwaldähnliche Wälder überdecken die steilen Hügel, auf deren Anhöhen sonnenverwöhnte Dörfer thronen. Bis auf 900 Höhenmeter gedeihen Palmen, Reben, Mimosen, Feigenkakteen und Edelkastanien. Das milde Klima, die Ruhe und urtümliche Natur haben schon Künstler und Intellektuelle wie Max Ernst, Kurt Tucholsky und Max Frisch angezogen. Dort wo die afrikanische Kontinentalplatte auf die europäische stößt, liegt der wilde Süden der Schweiz. Westlich von Locarno gelegen, gilt das Onsernonetal als Favorit für einen Tessiner Nationalpark. Die Natur ist eindrücklich, aber das Leben für die Bewohner ist hart, und Arbeit findet sich nur schwer. Deshalb hat sich das Tal in den letzten Jahrzehnten ziemlich entvölkert. Zwei Bewohner des Tales möchten dem Entgegenwirken: der Lehrer und neue Mühlenbetreiber Ilario Garbani und der Steindach-Decker Franco Varini. Beide lieben die intakte Natur des Tales und die überlieferten Traditionen der Region. Sie hoffen darauf, dass das Onsernonetal den Status eines Nationalparks erhalten wird und dadurch ein sanfter und nachhaltiger Tourismus entstehen könnte, der den Talbewohnern ökonomisch eine Zukunft zu bieten hätte.



So., 24.6.2018 um 20:15 Uhr
Die Alpen - Unsere Berge von oben

Der Blick aus der Vogelsicht eröffnet ganz neue Perspektiven der majestätischen und vielfältigen Welt der Alpen: Serpentinen werden zu abstrakten Gemälden, Bilder von
Felsformationen erinnern an Mondlandschaften und Bergdörfer sehen aus wie Puppenhäuser. Mit der Cineflex-Kamera werden die schönsten Gipfel, Täler und Landschaften spektakulär in Szene gesetzt.



Mo., 25.6.2018 um 17:40 Uhr
Himalaya - Dem Himmel nah

Das Kloster Phuktal im Himalaya wurde bereits im 12. Jahrhundert erbaut, blieb aber lange vor der Welt verborgen. In dem Bau aus Lehm und Holz leben etwa 70 Mönche und mit ihnen der achtjährige Kenrap, der Mönch werden will. Die Dokumentation beobachtet den Klosteralltag und bietet auch einen Einblick in das außergewöhnliche Leben des Jungen. Felsige Landschaftsformationen von atemberaubender Schönheit, ein einsames Tal in 4.000 Meter Höhe, die höchstgelegenen bewohnten Gebiete im Himalaya: Willkommen im Kloster Phuktal im indischen Zanskar. In diesem fast unerreichbaren, wie ein Schwalbennest an die Berghänge geklebten Kloster leben etwa 70 Mönche wie im Mittelalter.



Mo., 25.6.2018 um 21:15 Uhr
Bergwelten

Die Anden



Di., 26.6.2018 um 11:10 Uhr
Südtirol - Die Dolomiten



Di., 26.6.2018 um 20:15 Uhr
Rummelplatz Alpen
Schneekanonen, Mini-Dirndl, Liftheizung: So sehen Tourismusmanager die Zukunft des "Rummelplatz'" Alpen. In dem Dokumentarfilm treffen Marketingstrategen, Banker und Liftanlagenhersteller auf Naturschützer, Bergsteiger und Wissenschaftler. In einer spannenden Montage werden die Zusammenhänge zwischen Erhaltung der Kulturlandschaft der Alpen, Tourismus und Klimawandel dargestellt.

Wgh. am 28.6. um 9:50 Uhr



Fr., 29.6.2018 um 15:30 Uhr
Bergauf - bergab
Bergmagazin
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Mo., 2.7.2018 um 20:15 Uhr
Wunderwelt Schweiz
Die Jura-Region

Die Schweiz braucht sich hinter den exotischen Naturparadiesen dieser Welt nicht zu verstecken. So klein sie auch ist, ihre abwechslungsreiche Natur ist einzigartig und steckt voller Wunder. Die Reihe porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz. Diese Folge führt in eine vergleichsweise unbekannte Ecke des Landes: die Jura-Region. Eine Entdeckungsreise in eine fast unberührte Natur im Wechsel der Jahreszeiten.
Das Juragebirge ist der kleine Bruder der Alpen. Es verläuft im Nordosten der Schweiz entlang der französischen Grenze. Im Vergleich zu den touristischen Hotspots der Schweiz ist das facettenreiche Mittelgebirge noch relativ unbekannt. Dabei gibt es hier viel zu entdecken. Der Jura scheint fast wie in einem Dornröschenschlaf. Während der Rest der Schweiz vergleichsweise dicht besiedelt ist, gibt es in der Jura-Region noch viel Platz für unberührte Natur. Vom Frühling im bunt blühenden Ajoie, dem Obstgarten der Nordostschweiz, über den Sommer im idyllischen Vallée de Joux bis hin zum bitterkalten Winter im kältesten Ort der Schweiz - das Jahr im Jura steckt voller Überraschungen.
Das Film-Team begegnet Füchsen und Fledermäusen und stattet einer der größten Ameisenkolonien Europas einen Besuch ab. Sogar der Luchs ist mittlerweile ins Jura zurückgekehrt. die Filmemacher tauchen ab in die Erdgeschichte und erfahren, warum das Juragebirge zum Namensgeber einer ganzen Erdepoche wurde. Die Juraregion ist rau und lieblich zugleich. Die schroffen Kalkfelsen des Mittelgebirges sind dicht bewaldet, und auf ihren Gipfeln finden sich bunt blühende Bergwiesen. Inmitten ragt der "Schweizer Grand Canyon" empor, der Creux du Van, ein einzigartiges Naturmonument, geschaffen durch Wasser, Eis und Zeit.
Auf dem Hochplateau des Bezirks Franches-Montagnes begegnen wir den "Freibergern", einer Ur-Schweizer Pferderasse. Seit über 200 Jahren werden sie in der Schweiz gezüchtet. Besonders hier im Jura sieht man die Pferde häufig auf den grünen Koppeln stehen - ein Abbild von Wildnis, Freiheit und Abenteuer inmitten der Schweiz.
In aufwendigen Hochglanzbildern und liebevollen Tiergeschichten zeigt der Film die ganze Schönheit der Jura-Region.



Mo., 2.7.2018 um 21:05 Uhr
Wunderwelt Schweiz
Winterliches Graubünden

Graubünden im Winter, das heißt für viele Pistenspaß und Aprés-Ski-Vergnügen. In der Natur herrscht jedoch wegen Kälte, Schnee und Eis ein ständiger Kampf um das Überleben. Ob Steinbock, Murmeltier oder Kreuzotter, sie alle haben sehr unterschiedliche Strategien, um in der Eiseskälte des Alpenwinters zu überleben. Der Film erzählt erstaunliche Geschichten aus der winterlichen Natur Graubündens und zeigt prächtige Landschaftsaufnahmen.
Bei den Murmeltieren lautet die Strategie: Fett anfressen und die kalte Jahreszeit schlafend überstehen. Dieser Winterschlaf ist jedoch nicht mit dem erholsamen Schlaf in der Nacht zu vergleichen: Er ist vielmehr eine lebensbedrohliche Notsituation. Forscher haben herausgefunden: Wenn Murmeltiere nicht manchmal aus dem Winterschlaf erwachen, und "richtig" schlafen, dann sterben sie. Verblüffend auch die Überlebenstaktik der Steinböcke. Obwohl sie im Hochgebirge leben, scheinen sie keinen Schnee zu mögen. Sie gehen ihm aus dem Weg, wo immer sie können. In den kalten Winternächten sinkt zum Energiesparen ihre Körpertemperatur in den Beinen auf bis zu 15 Grad. Was für andere Tiere den Tod durch Erfrieren bedeuten würde, ist für den Steinbock möglich - eine Fähigkeit, die ihm das Überleben sichert. Doch auch der härteste Winter ist irgendwann einmal zu Ende, und die Natur atmet auf. Dies wird am deutlichsten beim Anblick von Gamsen, die voller Lebensfreude mit verrückten Sprüngen die Ankunft des Frühlings zu feiern scheinen. Die Murmeltiere haben für so etwas keine Zeit. Ihr Sommer ist oft so kurz, dass die Männchen die noch schlafenden Weibchen begatten. Für sie sind Frühling und Sommer nichts anderes als Vorbereitungszeit für den nächsten Überlebenskampf im Graubündner Winter. Für die Aufnahmen dieses Films waren mehrere Kamera-Teams zu Lande, unter dem Eis und in der Luft unterwegs. Unter anderem wurde ein Cineflex-System eingesetzt, mit dem besonders ruhige Aufnahmen vom Helikopter ausgedreht werden können.



Mo., 2.7.2018 um 21:15 Uhr
Bergwelten
Rocky Mountains

Wgh. am 3.7. um 1:25 Uhr



Do., 5.7.2018 um 21:40 Uhr
Unsere wilde Schweiz
Oberengadin

Die Landschaft um die Engadiner Seenplatte bietet mehrere Superlative: die höchste Schifffahrtslinie Europas, die größte Steinbockpopulation der Schweiz, die ältesten Zirbelkiefern Graubündens. Auf dem Weg dorthin geht es 200 schroffe Höhenmeter den Malojapass nach oben – nur abwärts geht es vorerst nicht. Stattdessen gibt es ein Hochplateau mit vier eindrucksvollen Seen inmitten einer bombastischen Bergwelt mit steil aufragenden Gipfeln.



Fr., 6.7.2018 um 03:00 Uhr
Glockner - Der schwarze Berg
Der mächtigste Gipfel der Ostalpen ist der 3798 Meter hohe Großglockner. Der Schicksalsberg der ersten Alpinisten ragt aus dem Tauernmassiv wie ein Wächter über ein alpines Naturparadies. Gämsen und Steinböcke klettern im Fels, Alpenblumen leuchten, und ein Adler gleitet über die Gipfel. Dann wieder verschlucken Wolkenwände den Fels und die Täler. Der Film stellt den Großglockner und seine Tier- und Pflanzenwelt vor.


ENDE