vom 4.2.2012 bis 11.2.2012
 
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EinsPlus

So., 5.2.2012 15:45 Uhr
Das Bergsteiger Magazin
Bergauf Bergab

 

 

[Wdhg.]

 

 

 

Phoenix

Mi., 8.2.2012 18:30 Uhr
Chinas Grenzen - Abenteuer vom Ussuri bis zum Hindukusch
Tiger, Schmuggler, Festungsinsel

Sechs Monate lang ist Korrespondent Johannes Hano durch Chinas entlegenste Grenzprovinzen gereist. 20.000 Kilometer hat er mit seinem Team dabei zurückgelegt, auf Landstraßen, Feldwegen, Sand- und Geröllpisten - und war an Orten, die noch nie ein Ausländer gesehen hat. Für die zweiteilige Reportage reiste das Team an den Außengrenzen des riesigen Reiches entlang und zeigt ein China, das selbst vielen Chinesen noch völlig unbekannt ist.

 

 

 

 

 

Phoenix

Mi., 8.2.2012 19:15 Uhr
Chinas Grenzen - Abenteuer vom Ussuri bis zum Hindukusch
Wüsten, Pässe, wilde Reiter

'Das hat doch mit China alles gar nichts mehr zu tun hier', ist der erste Eindruck des Teams: Verschleierte Frauen, manche mit Burka; bärtige Männer, die Wasserpfeife rauchen; orientalische Basare; Kebab statt Reis mit Gemüse. Der Duft des Orients liegt in der Luft. Der Weg führt nach Kashgar, in der Provinz Xinjiang, ganz im Westen Chinas.

 

 

 

BR Alpha

Do., 9.2.2012 23:45 Uhr
Das Bergsteiger Magazin
Bergauf Bergab

 

 

[Wdhg.]

 

 

 

arte

Samstag, 11. Februar 2012 um 07.30 Uhr
The Point of No Return
(Deutschland, 2005)

Der Film ist das Making-of zum Film "Am Limit". Der Titel verweist auf einen ganz bestimmten Zeitpunkt beim Klettern. Dann, wenn es keine Möglichkeit zum Rückzug mehr gibt, nur noch den Weg nach oben: The Point of No Return.
Die Kamera folgt den Kletterern aus dem Film "Am Limit" in bisher nie gefilmte Höhen und begleitet sie bei dem Versuch, den Rekord im Speed-Klettern an der "Nose", der 1.000 Meter hohen Granitwand des "El Capitan" im Yosemite Nationalpark (Kalifornien/USA) zu brechen. Dieser liegt bei zwei Stunden 48 Minuten und wurde von Hans Florine und Yuji Hirayama 2002 aufgestellt.
Im Juni 2006 filmte das Team wieder im Yosemite Valley, wo die "Huber-Buam" (auf Deutsch: die Jungs mit dem Familiennamen Huber) ihr Ziel, den Speed-Kletter-Rekord in der 1.000 Meter senkrechten Granitwüste der Nose zu brechen, in die Tat umsetzen wollten. Ein Film wie "Am Limit" stellt besondere Herausforderungen an alle Beteiligte. Deshalb brauchte der Regisseur und Oscarpreisgewinner nicht nur visuelle Visionäre, sondern auch Extrembergsteiger in seinem Team. Sein Anspruch an die Kameraleute war bereits vor dem ersten Drehtag klar: "Ihr müsst wenigstens im Schwierigkeitsgrad Neun klettern können und in der senkrechten Welt des El Capitan absolut zu Hause sein."
Die vier Kameraleute mussten an manchen Drehtagen zwischen acht und zwölf Stunden am Felsen verbringen, der Sonne und den gefährlichen Windböen ausgesetzt, die sich im gigantischen Talwindsystem des Yosemite Valley bilden. Gefragt waren Kameraleute, die auch unter diesen Bedingungen Höchstleistungen vollbringen können, die mit ihrem Equipment in solche Positionen klettern und sich selbst mit 600 Metern Luft unter sich noch wohl fühlen, die frei im Seil hängend nach den besten Kameraperspektiven suchen.
"Die Leistung der Kamera- und Tonleute ist nicht weniger hoch einzuschätzen als die Leistung der beiden Brüder, die sie gefilmt haben", so Pepe Danquart. Und er fügt hinzu: "Die Realisation des Films war manchmal auf einer ähnlich kritischen Kante wie das Klettern selbst." "Ich habe die ganze Wand durchinszeniert", erzählt Pepe Danquart. Jede Kameraposition hat Danquart berechnet, jede Bewegung vorweggenommen, einen exakten Drehplan sogar für den so genannten "King Swing" aufgestellt, bei dem die Kletterer 20 bis 30 Meter durch die Luft pendeln.
"Neben der Route, die die Huber-Buam geklettert sind, haben wir zusätzlich drei bis vier Kilometer Seil für die Kameraleute angebracht. Das ganze Team war über Ansteckmikrofone und Funkkontakt permanent verbunden." Rund zehn Leute sind ständig in der Wand gewesen. Mehr als 30 weitere standen oben am Gipfel oder unten bereit, um zu assistieren. "Und ich habe mit dem Fernglas und meinem Walkie-Talkie alles zu dirigieren versucht."
Auf diese Weise entstanden Aufnahmen, die es in dieser Form noch nicht zu sehen gab: Atemberaubende Einstellungen, bei denen wohl so manchem Kinogänger erst richtig bewusst wird, was es heißt, Höhenangst zu haben. Der Unterschied zu einem inszenierten Natur-Drama ist, dass das, was wir sehen, nicht gespielt ist. Es sind die echten Huber-Buam, die an ihre Leistungsgrenze gehen. Das genau macht den Film zur "neuen Droge im Kino", wie der Spiegel geschrieben hat. Oder wie Alexander Huber begeistert meinte, nachdem er die ersten Bilder des Films gesehen hat: "Das wird den Bergfilm revolutionieren."
Natürlich ging dabei auch immer mal wieder etwas schief. So fiel an einem Tag zum Beispiel eine Tasche mit Equipment im Wert von rund 30.000 Euro in die Tiefe. Alles war in tausend Einzelteile zerbrochen, die Tasche wurde mehrere Stunden später von den Park Rangers am Fuße des El Capitan wiedergefunden." Aber den Rangers ist doch tatsächlich nichts Besseres eingefallen, als uns Vorhaltungen darüber zu machen, dass wir einen Müsli-Riegel in der Tasche gehabt haben." Im ganzen Nationalpark ist das Liegenlassen von Lebensmitteln verboten. "Bären füttern verboten", erinnert sich Pepe Danquart und muss in der Rückschau darüber lachen.

"Am Limit" bildet den Abschluss von Pepe Danquarts Sport-Trilogie, ein Film fürs große Kino, von dem der Regisseur sagt: "Das ist der wichtigste meiner Karriere." Denn die Huberbuam sind Grenzgänger und als ein solcher sieht sich auch Pepe Danquart: "Ich bin von Natur aus ein ängstlicher Mensch. Aber ich bringe mich immer wieder bewusst in eine Situation, die hinter einem gewissen 'Point of No Return' liegt. Dann kann ich nicht mehr anders als weitergehen." Er wachse mit der Herausforderung. Mit jedem Sieg. Aber auch mit jeder Niederlage. "An unserem Cottage im Yosemite Valley war auf einem Schild ein schöner Spruch, der mich sehr beschäftigt hat: 'Was würdest du tun, wenn du wüsstest, dass du nicht 6 mehr scheitern könntest?'" In diesem Sinne ist "Am Limit" eine Metapher fürs große Ganze. Fürs Leben. "Es ist nicht der Berg, den du bezwingst, sondern das eigene Ich."

   

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