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Tourenbeschreibung
Hochtour durch die
Berninagruppe.
Steckbrief und WWW-Links zu Berghütten
und Infos dieser Tour
findest Du im Anhang dieser Tourenbeschreibung ! >>oder hier klicken

Blick von der Fuorcla Surlej 2755m auf die
Berninagruppe.
Zur
Übersichtskarte der Berghütten -->
1.
Tag
Anfahrt mit dem
Auto über St. Moritz zur Ortschaft Silvaplana. Nun in östl. Richtung
über den Silvaplana-see bis Ortsende von Surlej 1809m
fahren. Dann mit der Seilbahn der Corvatschbahn bis zur Mittelstation und gemütlich über
die Fuorcla Surlej 2755m zur Coazhütte 2610m wandern.
2. Tag
Eigentlich war die
Besteigung des Il Capütschin 3386m geplant, doch über Nacht fielen ca.
30cm Neuschnee. Wir versuchten zwar die
Tour, doch nach 2 h auf dem westl. Roseggletscher gaben wir auf, weil
die Orientierung immer
schwieriger wurde. Wir übernachteten nocheinmal auf der Coazhütte.
3. Tag
Über Nacht
hatte es nocheinmal geschneit, sodaß wir für den Hüttenwechsel
zur Tschiervahütte 2583m fast die doppelte Zeit
brauchten. Gehzeit bei normalen Verhältnissen 4 h.
4. Tag
Wir wollten über den
Tschiervagletscher den Piz Tschierva besteigen und dann über die
Bovalscharte zur Bovalhütte
absteigen. Der Hüttenwirt der Tschiervahütte hat uns vor diesen
Übergang wegen zu grosser Lawinengefahr
abgeraten, und so wanderten wir durch das Rosegtal bis nach Pontresina.
Von Pontresina fuhren wir mit dem Zug
nach Morteratsch 1896m. Von Morteratsch ging
es gemütlich in 3 h immer am Morteratschgletscher entlang, bis zur
Bovalhütte 2495m.
5. Tag
Am nächsten Morgen
ging es von der Bovalhütte erst über den Morteratschgletscher, später
dann über den Persgletscher auf die
Diavolezza 2973m. Gehzeit ca. 5 h. Nachmittags kann man
noch den Munt Pers besteigen, den man von der Diavolezza bequem in 30 - 45
min. erreicht. Schöner
Blick aufs komplette Rund der Berninagruppe:Piz Palü, Bellavista,
Piz Bernina, Piz Morteratsch und Piz Tschierva.
6. Tag
Besteigung des Piz
Palü.
Früh aufstehen und noch in der Dämmerung ging es in süd-östl.
Richtung um den Piz Trovat
herum, um auf den Persgletscher zu gelangen. Wir seilten uns an und das erste
Tageslicht ersetzte die Stirnlampen.
Nachdem man den Eisbruch im unteren Teil hinter sich gebracht hatte, ging
es in direkter Linie in
Richtung des Ostgipfels des Piz Palü 3882m. Das Wetter wurde mit
steigender Höhe immer schlechter und
bei der Höhe von ca. 3850m mussten wir einsehen, das es bei diesen
Wetter-verhältnissen keinen Sinn hatte, zum Gipfel
weiterzugehen. Wir kehrten gesund wieder auf der Hütte ein. Eine andere 3-Seilschaft, die uns beim Abstieg
entgegenkam, probierte es dennoch, auf den Gipfel zu kommen. Sie erreichten, wie sich später
herausstellen sollte, nicht den Gipfel
und auch nicht mehr die Berghütte. Durch einen Zufall entdeckte der
Hüttenwirt der Diavolezza am nächsten Morgen in Gipfelnähe des Piz Palü eine brennende Stirnlampe. Er
verständigte sofort die Bergwacht von Pontresina, die mit dem Helikopter dann die 3 Bergsteiger
direkt in Gipfelnähe des Piz Palü zur Diavolezza brachten.
Alle 3 Bergsteiger hatten Glück gehabt. Sie
waren "nur" stark unterkühlt, sonst aber wohlauf.
7. Tag
Mit der Seilbahn von
der Diavolezza zur Talstation und mit dem Postbus oder Zug nach St. Moritz
und weiter nach Surlej zum
Ausgangspunkt dieser Tour.
Anforderungen dieser
Tour:
|
| Schwierigkeiten: |
Hochtour mit dementsprechender
Gletscherausrüstung. |
| Besonderheiten: |
Auch wenn diese Berge zu den leichten Hochtouren
in der Berninagruppe zählen, sind diese Touren je nach Verhältnissen
trotzdem anspruchsvoll. |
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WWW-Links zu
den Berghütten dieser Tour:
Karten, die ich
für dieses Gebiet weiterempfehlen kann:
- KOMPASS Wanderkarte
Nr:093 "Bernina-Sondrio" M 1:50.000
(mehr für die
Übersicht geeignet)
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Übersichtskarte
der Hütten im Berninagebiet. Quellennachweis:
Von der Homepage des SAC Bernina


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