Das Massiv des Gran Paradiso:
Die Gran Paradiso Gruppe im Zentrum des gleichnamigen Nationalparks gele gen ist ohne Zweifel die bedeutendste Gebirgsformation der gesamten Graji schen Alpen. Das Massiv befindet sich komplett auf italienischem Gebiet, zählt mehrere bedeutende Gipfel und fünfzehn Gletscher. Dieses Felsmassiv ist der größte Anziehungspunkt der Autonomen Region des Aostatales, wenngleich sei ne südlichen Hänge an Piemont grenzen. Seine Gipfel und Wände sind, trotz der Gefahren, die ein hochalpines Gebiet aufweist, weniger rauh als andere Berg gruppen und stellen ein wahrhaftiges Paradies für Bergsteiger, Wanderer und Kletterer dar, die in dieser herrlichen Umgebung Aufstiege jeden Schwierigkeits grades unternehmen können. Ein reiches Netz an Biwaks, Schutzhütten und anderen Stützpunkten unterstützen den Bergsteiger in seinen Unternehmen. Die Parkstruktur mit ihren Straßen, den markierten Wegen und den Häuschen bietet dem Touristen die richtige Lösung um eine noch unberührte Landschaft mit ihrer wunderbaren und vielfältigen Flora und Fauna bewundern zu können. Am 4. September 1860 bezwungen erstmals zwei Engländer Cowei und Dundas den 4061 m hohen Gipfel des Gran Paradiso; später wurden auch die anderen Gipfel bezwungen. Neben dem Gipfel, der dem gesamten Massiv den Namen gibt, sind erwähnenswert: La Grivola, 3969 m, P. Bianca, 3793 m, P. Nera, 3683 m, P. Rossa, 3630 m, P. di Leviona, 3420 m, Gran Serra, 3552 m, Herbetet, 3778 m, P. Budden, 3683 m, Becca di Montandayne, 3838 m, Piccolo Paradiso, 3923 m, Becca di Moncorve, 3875 m, Tresenta, 3609 m, Roccia Viva, 3650 m, Becco della Tribolazione, 3360 m, Torre del Gran S. Pietro, 3692 m, Punta delle Sengie, 3408 m.
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