
Alpensalamander, in den
Alpen und den Bergregionen der Nachfolgestaaten des ehmaligen Jugoslawiens und
Albaniens vorkommende Salamanderart. Die einschließlich Schwanz
bis zu 16 Zentimeter messenden Tiere sind in der Regel ganz schwarz gefärbt,
haben große Ohrdrüsen und sind durch ein geripptes Aussehen der Rückenseite
gekennzeichnet.
Der Alpensalamander ist eine montane Art, die in der Regel zwischen 800 und 2
000 Meter Höhe (bis zu 3000 Meter) in Waldgebieten, auf Almwiesen oder auch
oberhalb der Baumgrenze lebt. Er ist vorwiegend nachts aktiv, bei bedecktem
Himmel oder Regen kann man den Alpensalamander auch tagsüber beobachten.
Er versteckt sich unter Steinen, Holz oder in Löchern.
Als Nahrung dienen hauptsächlich wirbellose Tiere wie Schnecken, Würmer und
Insekten. Nach der Winterstarre von Oktober bis März verpaaren sich die Tiere,
wenn der Schnee geschmolzen ist.
Das Weibchen wird dabei eine Zeit lang vom Männchen auf dem Rücken getragen.
Danach wird das Weibchen über das Samenpaket (Spermatophore) gesetzt, um dieses
in die Kloakenregion aufzunehmen. Als Besonderheit des Lebens in kälterem Klima
entwickelt sich pro Eileiter meist nur ein Junges, so dass das Weibchen zwei bis
zu vier Zentimeter lange, voll entwickelte Junge zur Welt bringt.
Systematische Einordnung: Der Alpensalamander heißt zoologisch Salamandra atra,
er gehört zur Familie Salamandridae.