TVTIPP für Bergfreunde: TV-Tipp

TV-Tipp

TV TIPPs für Bergfreunde - von bergfotos.com ... für BergFreunde - vom 24.05. bis 08.06.2018


Do., 24.5.2018 um 21:00 Uhr
Die Hohe Tatra

Europas unbekanntes Hochgebirge



Fr., 25.5.2018 um 17:00 Uhr
Europa ungezähmt
Die Alpen

Mit Gipfeln und über 82 Viertausendern liegt der mächtige Gebirgszug der Alpen mitten in Europa. Ihre schwer zugänglichen Hochgebirgsregionen bilden einen weitgehend naturbelassenen Lebensraum. Oberhalb der Baumgrenze sind die Reviere der Murmeltiere. Sie legen große unterirdische Höhlensysteme an, die zum Schutz und Überwintern dienen. Dort können sie sich auch vor dem Steinadler in Sicherheit bringen, dessen Lieblingsspeise Murmeltiere sind.



Sa., 26.5.2018 um 10:00 Uhr
Schladminger Bergwelten
Von Gipfeln und Gämsen

Zwischen Dachstein und Niederen Tauern, am Rande der Skipisten, finden nicht nur Gämsen, sondern auch Auerhähne, Steinadler, prächtige Rothirsche und Luchse ideale Lebensbedingungen. Ab und zu verirrt sich sogar ein Wolf in die unüberschaubaren Bergwälder und finsteren Schluchten dieser Region. In den klaren Gewässern rund um Schladming leben Äschen und Steinkrebse und die Moore der Niederen Tauern bilden ein Universum für Tiere und Pflanzen.



Sa., 26.5.2018 um 10:45 Uhr
Schladminger Bergwelten (2/2)
Zwischen Jahrhunderten und Hundertstelsekunden

Die österreichische Region Schladming-Dachstein hat sich im Lauf ihrer Geschichte zur vielseitigen Kultur- und Tourismuslandschaft entwickelt. Einst war Schladming eine blühende Silberbergbaustadt. In den Pioniertagen des Fremdenverkehrs mussten Flüsse reguliert werden, um Schienen legen zu können - für Eisenbahnen, die es auch Familien aus der Stadt erlaubten, zur Sommerfrische in die Berge zu fahren. Später wurden Lifte gebaut, um den Grundstein für ein Freizeit- und Kletterparadies im Winter und im Sommer zu legen. Vier Protagonisten, die die Schladminger Bergwelt gut kennen, berichtne von ihren Erlebnissen: der österreichische Schriftsteller Bodo Hell, der seine Sommer seit Jahren als Senner auf der Grafenberg-Alm im Dachsteingebiet verbringt, Albert Baier, der mehr als 40 Jahre für die Geschicke der Planai-Bahnen verantwortlich war, Bergführer und Bergretter Albert "Api" Prugger sowie Günther Jontes, einer der angesehensten Volkskundehistoriker Österreichs.



Sa., 26.5.2018 um 11:30 Uhr
Im Bann der Berge
Die Geburt Tirols war eine Kollision von Kontinenten. Das Ergebnis ist eine Landschaft von größter Vielfalt auf kleinstem Raum.
Je nach der Tiefe eines Tals oder der Höhe eines Berggrats, je nach der Himmelsrichtung seines Verlaufs oder seiner Lage, je nachdem, wohin ein Hang sich neigt, ist ein Fleckchen Tirol eisig oder mild, üppig oder karg, trocken oder wasserreich.
Die Dokumentation "Im Bann der Berge" zeigt die Schönheit des Tiroler Hochgebirges ebenso wie dessen Gefahren, die unvermutet losbrechen können: Schneelawinen und Gewitter.



Sa., 26.5.2018 um 12:15 Uhr
Eisige Welten - Gletscher in Österreich
Gletscher faszinieren Touristen, sind identitätsstiftend für Regionen und reagieren direkt auf Klimaveränderungen. Dass sie rasant schmelzen, macht sie zu einer Goldgrube für Archäologen. Genau vermessen werden die eisigen Welten seit 1891. Diese Daten belegen den Rückgang der Gletscher. Mit ihrem Film taucht Christiane Sprachmann in die Welt der Gletscher ein, spricht mit Forschern und trifft Menschen, die mit und von den Gletschern leben. In früheren Zeiten noch furchteinflößend, gewannen die Gletscher in den letzten beiden Jahrhunderten an Anziehungskraft: Sie wurden gemalt, erobert, bestiegen und zur Touristenattraktion. Die Pasterze, Österreichs größter Gletscher am Fuße des Großglockners, wurde 1856 vom jagdbegeisterten Kaiser Franz Joseph I. besucht.
Viele Mythen und Sagen, in denen beispielsweise Riesen die Naturgewalt verkörpern, umranken die Gletscherwelten. In Hintertux in Tirol, heißt es etwa, man könne heute noch die Fußabdrücke des "Tuxer Riesen" in der Felslandschaft erkennen. Gletscher sind wie Lebewesen: Sie wachsen, ziehen sich zurück, sie können zur Gänze verschwinden und wiederkommen. Derzeit schmelzen oder stagnieren die meisten Gletscher, nur einige wenige weiten sich aus. Belegt wird dies mit den Gletschermessungen der Innsbrucker Glaziologen und des Alpenvereines, die seit schon beinahe 130 Jahren, seit 1891, von 20 sogenannten Gletscherknechten gesammelt werden. "Je älter ich werde, desto weiter muss ich mit dem Gletscher nach oben wandern, um ihn vermessen zu können", berichtet der pensionierte Geograf und Gletscherknecht Günther Groß.
Der Rückgang der Gletscher bereitet insbesondere Wintersportzentren Sorge. In Sölden in Tirol, am Rettenbachgletscher, startet die Skisaison im September, im Oktober der alpine Skiweltcup. Um der Natur, der Schmelze der Gletscher, zu trotzen, wird zusätzlich zu den Schneedepots mancherorts sogar ein Fließ als Sonnenschutz über das Gletschereis gelegt. Des einen Leid ist des anderen Freud - so geht es den Archäologen. Die Gletscherarchäologie erlebt seit dem Fund des "Ötzi" 1991 einen enormen Boom. Zahlreiche Universitätsprojekte beschäftigen sich mit den Geheimnissen, die die Gletscher bei ihrem Rückgang freigeben.



Mo., 28.5.2018 um 21:15 Uhr
Bergwelten

Die Dolomiten - Juwelen Südtirols



Di., 29.5.2018 um 17:45 Uhr
Dolomiten - Sagenhaftes Juwel der Alpen

Die Dolomiten sind die bekannteste Region der Südalpen und ein Naturparadies. Kurt Mayer und Judith Doppler haben das "sagenhafte Juwel der Alpen" mehr als ein Jahr lang bereist. Erstmals seit hundert Jahren durchqueren wieder Großraubtiere die Dolomiten. Ein Wolf auf der Suche nach neuem Lebensraum nimmt die Zuschauer mit auf eine spannungsgeladene Reise durch die wilden Bergwelten. Dabei wird mit hartnäckigen Mythen aufgeräumt.
Der Wolf ist keine reißende Bestie, der Luchs kein Räuber außer Rand und Band und der Fuchs, das erfolgreichste Raubtier Europas, entpuppt sich hier als vegetarischer Gourmet. Steinadler haben das Land der bleichen Berge, wie man die Dolomiten früher nannte, wieder unter sich aufgeteilt. In einzigartigen Flugaufnahmen lässt sich ihre Paarung verfolgen und ihre bemerkenswerte Jagdtechnik beobachten. Mit atemberaubender Geschicklichkeit queren Gämsen eine nahezu senkrechte Wand. Im Alpenglühen zieht der Steinadler zwischen bizarren Zinnen und Türmen seine Kreise. Im Gewittersturm treiben Schlernbauern ihr Vieh über lebensgefährliche Steige auf die Sommeralm. Starke Frauen, mutige Männer und faszinierende Wildtiere zwischen den Drei Zinnen und König Laurins Rosengarten. Auf der Fanes-Hütte, dem höchsten ganzjährig bewohnten Anwesen Südtirols, auf den Höfen des Ahrntals, im Vilnöß und auf den abenteuerlichen Steigen des Schlern verbinden sich Tradition mit Naturschutz und moderner Alpinwirtschaft.



Di., 29.5.2018 um 22:25 Uhr
Berge im Kopf
Das Hochgebirge ist Fluchtort und Heimat für Bergsteiger aus vier Generationen. Auf der Suche nach dem richtigen Weg sind sie mit Lebensfragen konfrontiert, die sich alle stellen.
Fragen wie: Was gebe ich für die Verwirklichung meiner Träume und Ziele auf, welche Risiken gehe ich dafür ein?
In der Nordwand des Gross Ruchen hört man Dani Arnold, 29, im Föhnsturm fluchen. Seit seinem Geschwindigkeitsrekord an der Eigernordwand gilt er als einer der weltbesten Alpinisten. Doch der Urner will höher hinaus, eigene Grenzen übertreffen und im Alpinismus neue Maßstäbe setzen. Er ist sich aber auch bewusst, dass er die kommenden Herausforderungen nicht nur mit reiner Muskelkraft bewältigen kann. Er muss die Limits im Kopf meistern.
Stephan Siegrist, 41, ist seit mehr als zehn Jahren von Beruf Extrembergsteiger. Er lebt von immer neuen, spektakulären Abenteuern, über die er in Vorträgen berichtet. Dabei versucht der Familienvater zunehmend, Risiken zu meiden. So brach er während der Aufnahmen zum Film die Westgrat-Besteigung des 7400 Meter hohen Makalu im Himalaja wegen Höhenkopfschmerzen ab. "Vieles ist auch einfach Glück. Jeder hat wohl sein Milchbüchlein, und wenn das Kontingent voll ist, ist Lichterlöschen."
Seit er mit 40 Jahren seinen letzten alpinistischen Traum verwirklichte, durchsteigt der 60-jährige Jacques Grandjean gemeinsam mit Freunden brüchige Felswände auf der Suche nach Kristallen. Er spürt zunehmend, wie die anstrengenden Touren seinen Körper fordern und das Ende des Bergsteigerlebens naht. Heute hat er "plus de souvenirs que de projets". Werner Munter sucht auch noch mit über 70 Jahren in den wildesten Winkeln des Val d'Hérens nach neuen Routen. Nachdem er als junger Bergsteiger einen Sturz aus einer Eiswand überlebte, begann er, sich intensiv mit der Abschätzung von Risiken im Hochgebirge zu beschäftigen. Seine Thesen revolutionierten die Lawinenkunde, er wurde ein weltweit gefragter Experte. Von absoluter Sicherheit hält er nichts. Vielmehr fragt er: Wie viel Risiko ist nötig, um sich frei entfalten zu können? Und fordert: "Es sollte ein Schulfach Risikokultur geben."



Do., 31.5.2018 um 16:00 Uhr
Nanga Parbat - Hermann Buhl am Gipfel des Schicksalberges (Doku.)



Do., 31.5.2018 um 16:15 Uhr
Bergwelten
Ama Dablam